Platzregeln des Sporting Club Berlin1. Aus (R. 27-1) ist jenseits von weißen Pfählen, weißen Linien, Zäunen oder Mauern, welche den Platz begrenzen. Die Ausgrenze verläuft entlang der platzseitig vordersten Kante der Pfähle, Zaunpfosten bzw. Mauern auf Bodenebene. Sind Linien und Pfähle vorhanden, gilt der Verlauf der Linie.Ein Ball, der die Ausgrenze überquert und auf einem anderen Teil des Platzes zur Ruhe kommt, gilt als im Aus befindlich (Dec. 27/20).Nur Arnold Palmer:Die weißen Pfähle zwischen Spielbahn 9 und Spielbahn 1 gelten nur beim Spielen von Spielbahn 9 als Ausgrenze (Dec. 24/5).
Der Maschendrahtzaun im Bereich der Löcher 10 - 18 ist gültige Ausgrenze.
2. Wasserhindernisse (R. 26) sind durch gelbe Pfähle und/oder gelbe Linien, seitliche Wasserhindernisse sind durch rote Pfähle und/oder rote Linien gekennzeichnet. Sind Linien und Pfähle vorhanden, gilt der Verlauf der Linie.
3. Boden in Ausbesserung ist durch blaue Pfähle und/oder weiße Einkreisungen gekennzeichnet. Von Boden in Ausbesserung darf nicht gespielt werden. Es muss Erleichterung nach Regel 25-1.b. bzw. Regel 25-1.c. in Anspruch genommen werden (R 25 Anmerkung 2).Erleichterung nach Regel 25-1.b. von Löchern, Aufgeworfenem oder Laufwegen durch Erdgänge grabende Tiere, Reptilien oder Vögel wird nicht gewährt, wenn lediglich die Standposition des Spielers behindert ist (R. 25-1.a. Anmerkung).Erleichterung nach Regel 25-1.b. von zeitweiligem Wasser wird nicht gewährt, wenn lediglich die Standposition des Spielers behindert ist (R. 25-1.a. Anmerkung).
Platzschäden durch Wildschweine, auch wenn nicht gekennzeichnet, sind Boden in Ausbesserung. (Dec. 33-8/32.5).
Ameisenhaufen sind auf jeden Fall zu schützen; sie gelten als Boden in Ausbesserung. Es muss Erleichterung nach Regel 25-1.b. in Anspruch genommen werden, auch wenn lediglich die Stand-position des Spielers behindert ist.
Wintergrüns sind Boden in Ausbesserung, von dem nicht gespielt werden darf. Es muss Erleichterung nach Regel 25-1.b. in Anspruch genommen werden.
4. Biotope (Dec. 33-8/41) Arnold Palmer Das durch blaue Pfähle mit grünen Köpfen gekennzeichnete seitliche Biotop an den Spielbahnen 2 (links) und Bahn 5 (links) ist ein Biotop, aus dem nicht gespielt werden darf. Liegt sein Ball im Biotop, so muss der Spieler unter Hinzurechnung eines Strafschlages nach Regel 26-1. verfahren. Liegt der Ball im Gelände und es tritt durch das Biotop eine Behinderung des Stands oder des Raums des beabsichtigten Schwungs auf, so muss der Spieler den nächstgelegenen Punkt bestimmen, der a) nicht näher zum Loch liegt, b) Behinderung durch das Biotop ausschließt und c) nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün liegt. Der Spieler darf den Ball straflos innerhalb einer Schlägerlänge von dem so bestimmten Punkt fallenlassen (Golfregeln Anhang I Teil B 1.b. u. Dec. 33-8/43).
5. Hemmnisse (R. 24)a) Steine in Bunkern sind bewegliche Hemmnisse (R 24-1. u. Golfregeln Anhang I Teil B 3).b) Behindert eine junge Pflanze, gekennzeichnet durch Gießring oder Pfahl, die Standposition oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers, so muss straflos Erleichterung nach Regel 24-2. in Anspruch genommen werden (Golfregeln Anhang I Teil B 2).c) Alle Fahr - und Cartwege sind gem. Regel 24-2. unbewegliche Hemmnisse. Hier darf der Spieler, sofern die Voraussetzungen vorliegen, straflos Erleichterung nach Regel 24-2 in Anspruch nehmen.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN EINE PLATZREGEL:ZÄHLSPIEL: ZWEI SCHLÄGE/LOCHSPIEL: LOCHVERLUST
Entfernungsmarkierungen:grüner Pfahl mit einem Ring: 100m bis Grünanfanggrüner Pfahl mit zwei Ringen: 150m bis Grünanfanggrüner Pfahl mit drei Ringen: 200m bis Grünanfang (nur Par 5)weisse Zahl neben der Vermarkung auf dem Abschlag: Entfernung in Metern bis Grünanfang (nur Par 3)Spielunterbrechung: (R 6-8.b.)Signal für Spielunterbrechung: Signalpistole 3 Schüssesofortiges Aussetzen des Spiels wegen Gefahr: 2 SchüsseSignal für Wiederaufnahme: 1 Schuss
Unbenommen hiervon kann ein Spieler, wenn er Blitzgefahr als gegeben ansieht, in Eigenverantwortung das Spiel früher unterbrechen (R. 6-8.a.II).
Schutzhütten befinden sich an den Spielbahnen
Stan Eby: Starterhaus und an den Abschlägen 4, 15 und 17 sowie die Bunkeranlagen
Arnold Palmer: Abschlag 1 und 2 sowie an Grün 9 und 5
Nick Faldo: Abschlag 1 und 10 sowie Bahn 9
Spieltempo:
Im allgemeinen Interesse ist stets ohne Verzug zu spielen. Die Höchstzeiten auf der Zählkarte sind einzuhalten. Die angegebene Zeit ist die Zeit, zu der die Fahne auf dem Grün spätestens zurückgesteckt sein muss. Wenn eine Spielergruppe ihre Position wechselt, d.h. selber durchspielt oder die nachfolgende Spielergruppe durchspielen lässt, so gelten die Höchstzeiten der Spielergruppe, deren Platz eingenommen wird. Falls die Spielergruppe durchspielt, verringern sich dadurch die Höchstzeiten auf der Zählkarte um den Startabstand. Die Höchstzeiten erhöhen sich um den Startabstand, falls die Spieler-gruppe durchspielen lässt.
Ergebnismeldung: Nach Beendigung der Runde haben die Spieler unverzüglich die Zählkarten zu verglei-chen und zu unterschreiben. Die Zählkarten sind für die gesamte Gruppe umgehend im Wettspielbüro (Clubhaus) abzugeben.
Platzordnung: Es wird ausdrücklich auf das Betretungsverbot der Biotope und die entsprechenden hausrechtlichen Konsequenzen – z. B. Platzverbot – durch den gastgebenden Golf-club hingewiesen!
Starter: Die für das Wettspiel eingesetzten Starter handeln im Rahmen ihrer Zuständigkeit im Auftrag der Spielleitung.
Spielleitung: wird jeweils durch Aushang bekannt gegeben.
Bad Saarow im April 2005
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